FSA und EFPIA

Maßgeblich für die Zusammenarbeit der Pharmaindustrie mit Ärzten und Patientenorganisationen.

FSA

Der Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." wurde 2004 gegründet. Dieser Verein mit Sitz in Berlin überwacht die korrekte Zusammenarbeit von pharmazeutischen Unternehmen und Ärzten, Apothekern und weiteren Angehörigen der medizinischen Fachkreise sowie den Organisationen der Patientenselbsthilfe und sanktioniert gegebenenfalls Regelverstöße. Hierdurch wird den Verhaltenskodizes Nachdruck verliehen.

Zum Wohle des Patienten regelt der FSA-Kodex "Fachkreise" die ethisch einwandfreie Zusammenarbeit von Arzneimittelherstellern mit Ärzten, Apothekern und weiteren Angehörigen der medizinischen Fachkreise.

Die bewährten Grundsätze der FSA-Kodizes werden durch die Empfehlungen auf die Kooperation der Pharma-Unternehmen mit Einrichtungen im Gesundheitswesen und deren Mitarbeitern übertragen. Die Empfehlungen wurden im Dezember 2010 von der Mitgliederversammlung des FSA beschlossen.

www.fs-arzneimittelindustrie.de

EFPIA

Die EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations), die Europäische Vereinigung der Pharmazeutischen Industrie und ihrer Verbände, hat ihren Kodex zur Zusammenarbeit der pharmazeutischen Industrie mit Patientenorganisationen 2008 in Kraft gesetzt.

Mit dem „Code of Practice on relationships between the pharmaceutical industry and patient organisations“ (EFPIA-Kodex) stellt die EFPIA sicher, dass die Zusammenarbeit zwischen der pharmazeutischen Industrie und den Patientenorganisationen nach klaren Regelungen für eine partnerschaftliche Kooperation verläuft und die notwendige Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit geschaffen wird.

Der Kodex baut auf folgenden Grundsätzen der EFPIA auf:

  • Die Unabhängigkeit und Neutralität der Patienten­organisationen in ihrer fachlichen und politischen Arbeit wird gewährleistet.
  • Die Partnerschaft zwischen Patientenorganisationen und der pharmazeutischen Industrie ermöglicht einen vertrauensvollen und vom wechselseitigen Respekt geprägten Dialog.
  • Die pharmazeutische Industrie darf bei der Zusammen­arbeit mit Organisationen der Patientenselbsthilfe keine Empfehlungen für einzelne verschreibungspflichtige Arzneimittel oder Arzneimittelgruppen abgeben.
  • Art und Umfang jeglicher Partnerschaft werden transparent gestaltet. Finanzielle und nichtfinanzielle Unterstützung von Patientenorganisationen durch die pharmazeutische Industrie werden offengelegt.
  • Die pharmazeutische Industrie begrüßt eine breitangelegte Unterstützung von Patientenorganisationen aus verschiedenen Quellen.

Die EFPIA repräsentiert auf europäischer Ebene 32 nationale pharmazeutische Industrieverbände und 43 führende pharmazeutische Unternehmen.

Der EFPIA-Kodex legt fest, dass die Umsetzung durch die nationalen Mitgliedsverbände erfolgen muss. Die nationalen Kodizes dürfen den Standard des EFPIA-Kodex dabei nicht unterlaufen. Auf der nationalen Ebene in Deutschland erfolgt die Umsetzung des EFPIA-Kodex durch die „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e. V.“ (FSA).

www.efpia.eu

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Weitere Informationen finden Sie in den Schriften des FSA, die Sie bei uns anfordern können. Gerne senden wir Ihnen diese kostenlos und unverbindlich per Post zu.

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